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    Satzung des TC Bad Schönborn e.V.

    S A T Z U N G


    § 1 Name, Sitz

    1.1 Der am 2. Juli 1974 gegründete Verein führt den Namen „Tennisclub (TC) Bad Schönborn” nach Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Bruchsal mit dem Zusatz ”eingetragener Verein” (e.V.).

    1.2 Der Verein hat seinen Sitz in Bad Schönborn.

    1.3 Der Verein ist Mitglied des Badischen Sportbundes und des Badischen Tennisverbandes.


    § 2 Vereinszweck, Gemeinnützigkeit

    2.1 Der Zweck des Vereins ist die körperliche Ertüchtigung seiner Mitglieder durch Ausübung und Förderung des Sports, insbesondere des Tennissports. Dabei verfolgt der Verein ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemein-
    nützigkeitsvorschriften der §§ 51-68 Abgaben-Ordnung (AO) 1977. Der Verein stellt den
    Mitgliedern sein gesamtes Vermögen (Baulichkeiten, Sportanlagen, Geräte u.a.) zur
    Verfügung.

    2.2 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
    Zwecke.

    2.3 Der Verein erstrebt keinen Gewinn. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungs-
    mäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in
    ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Vereinsmitteln.

    2.4 Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd
    sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

    2.5 Die Mitglieder haben keinen Anteil am Vereinsvermögen.


    § 3 Geschäftsjahr

    . Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


    § 4 Vereinsämter

    4.1 Die Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

    Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
    Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
    Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
    Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.

    4.2 Die Vorschriften des § 2, Absatz 3, sind zu beachten.


    § 5 Mitgliedschaft

    5.1 Der Verein besteht aus: 1. Ehrenmitgliedern
    2. aktiven Mitgliedern
    3. passiven Mitgliedern
    4. Jugendlichen

    5.2 Zu Ehrenmitgliedern können durch Beschluß des Vorstandes solche Mitglieder ernannt
    werden, die den Zweck des Vereins in besonderem Maße gefördert oder sich um den
    Tennissport besonders verdient gemacht haben. Sie sind beitragsfrei.

    5.3 Aktive Mitglieder sind die den Tennissport ausübenden Mitglieder, soweit sie nicht
    Jugendliche sind. Ihnen stehen die Anlagen des Vereins im Rahmen der Satzung und der Platzordnung zur Verfügung.

    5.4 Passive Mitglieder nehmen an den Spielen nicht teil. Sie fördern die Aufgaben des
    Vereins.

    5.5 Jugendliche sind die noch nicht 18 Jahre alten Mitglieder. Mit Ausnahme des Wahl- und
    Stimmrechts haben sie die gleichen Rechte wie die aktiven Mitglieder.

    5.6 Der Erwerb der Mitgliedschaft der Jugendmitglieder bedarf der Zustimmung des
    gesetzlichen Vertreters. Die Jugendmitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen des
    Vereins zur Ausübung des Sports zu benützen. Sie unterliegen den vom Vorstand
    festzulegenden Beschränkungen in der Benützung der Platzanlage oder Teilnahme an
    einzelnen bestimmten Veranstaltungen.


    § 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

    6.1 Die Ehrenmitglieder, die aktiven und passiven Mitglieder haben das aktive und passive
    Wahl- und Stimmrecht.

    6.2 Sämtliche Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Vereins bestimmungsgemäß zu benutzen und an dessen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Mitglieder sind verpflichtet, die vom Vorstand erlassenen Anordnungen zu beachten. Jedes Mitglied ist gleichermaßen zur Mitarbeit verpflichtet und kann die zugeteilten Aufgaben nicht ohne besonderen Grund ablehnen.

    § 7 Erwerb der Mitgliedschaft

    7.1 Die Aufnahme in den Verein erfolgt nur auf schriftlichen Antrag an den Vorstand.
    Der Aufnahmeantrag ist unter Angabe des Namens, Standes, Geburtsdatums und der
    Wohnung schriftlich einzureichen.

    7.2 Minderjährige müssen die Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter nachweisen.

    7.3 Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

    7.4 Mit dem Antrag erkennt der Bewerber für den Fall seiner Aufnahme die Satzung, die
    Platzordnung und die Spielordnung an. Der Mitgliedsbeitrag und die Aufnahmegebühr
    sind innerhalb von vier Wochen nach Stellung des Aufnahmeantrages fällig, sofern keine Ablehnung des Antrages erfolgte.

    7.5 Ein Ablehnungsbescheid ergeht ohne Angaben von Gründen. Der Antragsteller hat die
    Möglichkeit, sich dem Vorstand gegenüber zu äußern. Die Entscheidung des Vorstandes hierauf ist endgültig.

    7.6 Der Vorstand ist berechtigt, eine Aufnahmesperre zu verhängen. Für die danach
    eingehenden Bewerbungen wird eine Warteliste geführt. Nach Aufhebung der
    Aufnahmesperre hat der Vorstand in der Reihenfolge der eingegangenen Bewerbungen zu entscheiden.


    § 8 Beiträge und Aufnahmegebühr

    8.1 Die jeweiligen Beiträge und Aufnahmegebühren werden durch die Mitglieder- versammlung in Form einer Beitragsordnung festgesetzt. Scheidet ein Mitglied im Verlauf des Jahres aus dem Verein aus, so werden die eingezahlten Beiträge nicht mehr zurückerstattet.

    8.2 Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.

    8.3 Die Jahresbeiträge sind mit Beginn des Geschäftsjahres im voraus fällig und spätestens bis 31.März eines Jahres zu zahlen. Der Beitragseinzug erfolgt grundsätzlich bargeldlos im Lastschriftverfahren.


    § 9 Umlagen

    Für besondere Zwecke können einmalige oder wiederkehrende zusätzliche Zahlungen
    erhoben werden. Diese müssen durch die Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit der
    anwesenden Stimmberechtigten festgelegt werden.


    § 10 Erlöschen der Mitgliedschaft

    10.1 Die Mitgliedschaft endet durch: 1. Tod
    2. Austritt
    3. Ausschluß
    4. Auflösung des Vereins

    10.2 Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist möglich. Die Austrittserklärung bedarf der schriftlichen
    Form.

    10.3 Der Ausschluß erfolgt durch den Vorstand. Vor der Beschlußfassung ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Äußerung zu geben.

    10.4 Ausschließungsgründe sind insbesondere:
    1. Schwere Schädigung des Ansehens des Vereins
    2. Nichtzahlung des Beitrages trotz Ankündigung des Ausschlusses
    3. Grobe Verstöße gegen Satzung und Interessen des Vereins sowie gegen
    Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane


    § 11 Vereinsorgane

    Organe des Vereins sind: 1. Der Vorstand
    2. Die Mitgliederversammlung


    § 12 Vorstand

    12.1 Der Vorstand besteht aus mindestens 7, höchstens 10 Personen und setzt sich zusammen aus dem
    1. Vorsitzenden
    2. Vorsitzenden
    Schatzmeister
    Schriftführer
    Sportwart
    Jugendwart
    Breitensportwart
    Veranstaltungswart
    Zwei Beisitzern

    12.2 Die Wahl des Vorstandes erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit durch die Mitglieder-
    versammlung. Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis
    zur Generalversammlung im Amt.

    12.3 Der Vorstand ist bei Anwesenheit von mindestens vier Mitgliedern beschlußfähig. Bei
    Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

    12.4 Scheidet ein Vorstandsmitglied aus, so wird ein neues Mitglied vom Vorstand ernannt.
    Die Amtszeit des Ersatzmitgliedes dauert bis zur nächsten ordentlichen Mitglieder-
    versammlung. Wiederwahl der Vorstandschaft ist zulässig.

    12.5 Der Vorstand ist berechtigt, mit 2/3 Mehrheit aller Vorstandsmitglieder die
    Suspendierung eines Vorstandsmitgliedes bis zur nächsten Mitgliederversammlung wegen grober Interessenverletzung, wegen vereinsschädigendem Verhalten oder wegen steter Passivität zu beschließen. Die Mitglieder sind davon zu unterrichten.

    12.6 Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende. Jeder ist
    allein vertretungsberechtigt.

    12.7 Der 1. und 2. Vorsitzende vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Ihnen
    obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
    und des Vorstandes und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Sie können ihre
    Befugnisse satzungsgemäß übertragen.

    12.8 Dem Schriftführer obliegt die Anfertigung der zur Erledigung der Beschlüsse des
    Vorstandes und der Mitgliederversammlung erforderlichen Schriftstücke. Er hat über jede Sitzung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, insbesondere die Beschlüsse aufzusetzen. Die Protokolle sind vom Schriftführer und vom Vorsitzenden zu unterzeichnen. Bei Verhinderung des Schriftführers hat der Vorstand für die jeweilige Sitzung mit einfacher Mehrheit einen Protokollführer zu wählen.

    12.9 Der Schatzmeister verwaltet die Kasse des Vereins, führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben und hat der Mitgliederversammlung einen mit Belegen
    versehenen Rechnungsbericht zu erstatten. Er nimmt alle Zahlungen an den Verein
    entgegen gegen seine alleinige Quittung, darf aber Zahlungen nur auf Anordnung des
    Vorsitzenden oder dessen Stellvertreters leisten.

    12.10 Dem Jugendwart obliegt die Regelung des Spielbetriebs und die Mannschaftsaufstellung der Jugendlichen.

    12.11 Dem Sportwart obliegt die Regelung des Spielbetriebs und die Mannschaftsaufstellung
    der aktiven Mitglieder.

    12.12 Dem Breitensportwart obliegt die Betreuung von erwachsenen Spielern, die nicht in Mannschaften eingesetzt sind.

    12.13 Dem Veranstaltungswart obliegt die Organisation von Veranstaltungen.

    12.14 Die Beisitzer erledigen die ihnen von Fall zu Fall übertragenen Aufgaben.

    12.15 Der Vorstand kann für den ordnungsgemäßen Ablauf der Vereinsverwaltung Ausschüsse einsetzen.


    § 13 Mitgliederversammlung

    13.1 Der Vorstand beruft spätestens zum 31. März eines jeden Jahres eine ordentliche
    Mitgliederversammlung ein. Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem
    1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfall dem 2. Vorsitzenden.

    13.2 Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er muß dies tun, wenn ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angaben von Grund und Zweck schriftlich beantragen.

    13.3 Zu jeder Mitgliederversammlung muß unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens 2 Wochen vorher durch Veröffentlichung im Gemeindemitteilungsblatt eingeladen werden. Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist durch die erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlußfähig. Das Stimmrecht kann nur
    persönlich ausgeübt werden.

    13.4 Anträge der Mitglieder zur Mitgliederversammlung müssen eine Woche vorher beim
    Vorstand schriftlich eingereicht werden. Verspätet eingegangene Anträge können nur
    dann berücksichtigt werden, wenn 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder
    damit einverstanden sind.

    13.5 Soweit die Satzung nichts anderes vorsieht, werden Beschlüsse mit einfacher
    Stimmenmehrheit gefaßt. Dies gilt auch für Wahlen. Bei Stimmengleichheit entscheidet
    der Vorsitzende, bei Wahlen das Los.

    13.6 Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins dürfen nur beschlossen werden,
    wenn dies mit der Einberufung bekanntgegeben worden ist, sie bedürfen einer Mehrheit
    von 3/4 der abgegebenen Stimmen.

    13.7 Abstimmungen und Wahlen können offen oder geheim erfolgen. Geheime Wahl oder
    Abstimmung muß durchgeführt werden auf Antrag bereits einer anwesenden,
    stimmberechtigten Person.

    13.8 Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:
    1. Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichts und des Berichts der
    Rechnungsprüfer
    2. Erteilung bzw. Verweigerung der Entlastung des Vorstandes
    3. Wahl und Abberufung des Vorstandes und der Rechnungsprüfer
    4. Satzungsänderungen
    5. Genehmigung der Finanzplanung für das neue Geschäftsjahr
    6. Festsetzung bzw. Änderung der Beiträge und Aufnahmegebühren
    7. Auflösung des Vereins


    § 14 Rechnungsprüfer

    14.1 Die Mitgliederversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer auf die Dauer von jeweils zwei
    Jahren.

    14.2 Die Rechnungsprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören. Ihnen obliegt die Kontrolle der Rechnungsführung.


    § 15 Wahlausschuß

    Der Wahlausschuß setzt sich aus dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern zusammen, die
    jeweils von der Mitgliederversammlung zu bestimmen sind.


    § 16 Haftung

    Für alle Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen. Alle
    Überschüsse aus Veranstaltungen gehören zum Vereinsvermögen.


    § 17 Haftpflicht

    17.1 Für Schäden und Sachverluste, die aus dem Sport- und Spielbetrieb auf dem Gelände und in den Räumen des Vereins sich ergeben sowie für Schäden und Sachverluste, die bei Veranstaltungen des Vereins entstehen, haftet der Verein gegenüber Mitgliedern und
    Dritten nicht.

    17.2 Der Unfall- und Haftpflichtschutz ist durch den Badischen Sportbund gewährleistet.


    § 18 Auflösung

    Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes
    fällt das Vereinsvermögen der Gemeinde Bad Schönborn mit der ausdrücklichen
    Bestimmung anheim, es einem sich später aufgrund der gleichen Satzung bildenden
    Tennisclub mit allen darauf haftenden Rechten auszufolgen, zumindest es im Interesse
    des Sports zu gemeinnützigen Zwecken zu verwenden.